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Partnerschaft und Sex

Für die Partnerschaft beginnt mit der Schwangerschaft eine Berg- und Talfahrt der emotionalen Belastung. Während die Frau sich langsam mit ihrer Transformation zur Mutter, den Beschwerden der Schwangerschaft, der Sorge um das Baby in ihrem Bauch und der zunehmenden Angst vor der Geburt fertig werden muss, bleibt dem Mann meist "nur" die Rolle des vertrauten Begleiters und eine am besten möglichst große Portion von selbstlosem Verständnis.

Wenngleich die Männer dieser Generation vielfach wild entschlossen sind, gute Partner und Väter zu sein, ist es doch nicht immer leicht für sie, die Wandlungen ihrer Partnerinnen zu verstehe. Meist stehen sie den Auswirkungen so mancher hormonell bedingter Ups and Downs, die nicht selten in scheinbar unbegründeten Heulkrämpfen münden, mehr oder weniger hilflos gegenüber.

Je bewusster Mann und Frau sich mit dem Wandel ihrer Rolle nun auseinander setzen, je offener die Gespräche sind, desto größer ist die Chance, aus dieser aufregenden Lebensphase ein Optimum an Wachstum für die Beziehung herauszuholen.

Und dieses können die jungen Eltern wenige Monate später meist mehr als gut gebrauchen. Denn die ersten Wochen und Monate mit dem Baby sind nicht nur die reine Wonne. Durchwachte Nächte, von Babyweinen strapazierte Nerven und der Frust, der sich einstellt, wenn sich für die eigenen Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum einfach kein Raum mehr finden will, machen der jungen Familie vor allem beim ersten Kind oft ganz schön zu schaffen.

Es macht also Sinn, die Schwangerschaft als Paar in dem Bewusstsein, bald eine Familie zu sein, noch so richtig zu genießen!

Sex in der Schwangerschaft
Die Sorge um das Wohl des Babys erweist sich oft als richtiggehender Lustkiller. Werdende Mütter und Väter haben Angst, das Baby zu gefährden oder gar zu verletzen oder durch einen Orgasmus womöglich gar eine Fehlgeburt auszulösen.

Seien Sie unbesorgt: Das Baby ist in der Gebärmutter gut aufgehoben und wird im Normalfall durch die körperliche Liebe von Vater und Mutter nicht in Schwierigkeiten kommen. Besprechen Sie Ihre Sorgen mit Ihrerm Arzt/Ihrer ärztin oder Ihrer Hebamme, vielen werdenden Eltern hilft es auch, sich mit der genauen Anatomie der Frau auseinander zu setzen, um zu sehen, dass das Baby gut geschützt ist.

Die Stellungen ergeben sich geradezu zwangsläufig mit dem zunehmenden Wachstum des Bauches und wenn Sie die anfänglichen Unsicherheiten überwunden haben, kann gerade dies jetzt neue Kreativität, Sinnlichkeit und Lust bringen.

übrigens: So manche Hebamme hat den werdenden Eltern am Ende der Schwangerschaft schon zum Schäferstündchen geraten, denn das im Sperma enthaltene Prostaglandin kann die Wehen fördern.

Autorin:
Lilly Dippold, Persönlichkeitsanalyse, Psycholog. Astrologie